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                      Hilfe beim Weg aus der Pornografie

Raus aus der Heimlichkeit, hole Dir Verbündete!

Du kommst nur aus dem Porno-Dings raus, wenn Du aus Deiner Heimlichkeit ausbrichst und mit anderen darüber sprichst. Natürlich ist das unangenehm. Aber Du kommst erst weiter, wenn Du mit allen Konsequenzen realisierst und Dir selbst eingestehst:

„So nebenbei komme ich nicht raus, das habe ich schon zu lange vergeblich versucht. Ich habe ein ernsthaftes Problem, das braucht jetzt eine ernsthafte Anstrengung und dafür muss ich auch bereit sein, einige Dinge in meinem Leben zu ändern.“

Natürlich wird es nun unangenehm. Aber es geht nicht mehr anders. Nachdem Du erkannt hast, dass Du irgendwie süchtig nach dem Zeug bist, kommt der erste Schritt heraus: Du vertraust Dich jemand anderem an und machst ihn zu Deinem Verbündeten.

Idealerweise ist dies ein Freund, zu dem Du sagst:

„Du, magst Du in unserer Freundschaft tiefer gehen?“

Wenn er bereit dazu ist, dann schildere ihm Dein Problem. Erkläre, dass Du jemand möchtest, der Dich auf Deinem Weg heraus begleitet. Übrigens ist statistisch die Wahrscheinlichkeit groß, dass Dein Freund das gleiche Problem hat. Dann freut er sich ebenso, endlich offen darüber sprechen zu können.

Wichtig ist bei Eurer Aussprache, dass Ihr keine Details austauscht. Das regt nur die Phantasie in die falsche Richtung an und verschlimmert es. Du kannst auch nicht jeden zu Deinem Vertrauenspartner machen. Ein Vertrauensverhältnis ist, wie der Name schon sagt, die Voraussetzung.

Auch sollte dieser Vertrauenspartner nicht Deine Frau oder Freundin sein. Du solltest es ihr zwar sagen, aber erst nachdem Du vorher mit einem Freund darüber gesprochen hast. Sie kann unmöglich ein unbeteiligter, hilfreicher Partner von außen sein, weil Dein Porno-Problem auch ihr Problem ist. Schließlich ist sie Dein Opfer, das Du mit Pornodarstellerinnen betrügst.

Durch die Pornos begehst Du Ehebruch. Dein Vetrauenspartner sollte jemand sein, bei dem Du 100% ehrlich sein kannst. Das geht nur ohne die Gefahr, ihn dadurch zu verletzten, weil Du ihm sonst etwas verschweigen könntest.

Wie kann Dein Rechenschafts-Partner Dir nun helfen?

  • indem er einfach zuhört und Du dadurch weißt, dass Du nicht alleine bist
  • indem er ab und an nachfragt, wie Du voran kommst – das motiviert Dich
  • indem er eventuell in einen passwortgeschützten Online-Kalender nach schaut, in dem Du immer einträgst, wenn Du wieder Pornos geschaut hast (z.B. www.calendar.google.de)
  • indem Du eine Accountability-Software wie 3Xwatch installierst, die ihm automatisch jeden Monat Deine besuchten Internetseiten zuschickt
  • indem er sich mit Dir freut, wenn Du es längere Zeit ohne Pornos geschafft hast, Du es ihm dann berichten kannst und mit jemand Deinen Sieg gemeinsam genießen kannst
  • vielleicht ist er sogar bereit, für Dich als Nothelfer da zu sein: Dann kannst Du ihn auch nachts anrufen, wenn Du selbst in großer Versuchung bist, und mit ihm reden, bis die Gefahr fürs erste gebannt ist.

 

Übrigens: Auch Frauen sind von der Pornoproblematik betroffen. Wenn Du eine Frau bist, dann gilt diese Website ebenso für Dich. Auch Frauen in unserem Team sind auf diese Art und mit Gottes Hilfe schon ihr Pornoproblem losgeworden.

Weitere Infos für diejenigen, die mit Gott unterwegs sind

Phil Pöschl von "nacktetatsachen" bestätigt aus christlicher Sicht: "Der erste Schritt ist hier aus dem Geheimen, aus dem dunklen Bereich des Lebens herauszubrechen und anzufangen, Licht in die Situation hineinzubringen. Ich denk da an die Bibelverse aus dem Johannesevangelium, die davon sprechen, dass Licht in die Welt kam und dass dieses Licht die Dunkelheit wegdrängt. Wenn hier Licht kommt, gibt es wieder Hoffnung.

Das heißt konkret: Ich suche einen Freund, mit dem ich offen rede. Das muss nicht unbedingt der Pastor oder Pfarrer sein, sondern oft ist es gut, einfach gute Freunde anzusprechen, die man eh hat und sagt: Du, ich möchte in der Freundschaft ein Stück tiefer gehen und hier ehrlich sein auch vor Dir. Die Chance ist sehr groß, dass die Person auch ein Problem damit hat. Statistisch kann man davon ausgehen, dass jeder Zweite ein Problem damit hat. Aber der erste Schritt ist hier, ans Licht zu gehen und mit dem Gesprächspartner zu reden."

Sehr wertvoll kann das gemeinsame Gebet über dieser Sache sein.

 

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