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                      Hilfe beim Weg aus der Pornografie

Der Versuchung die Wurzeln ausreißen

Unser Körper und unsere Seele haben Bedürfnisse. Diese sind gut und wollen auf gute Weise gestillt werden. Allerdings können wir diese Bedürfnisse auch auf schlechte Weise "behandeln". Was zuerst als einfache und schnelle Befriedigung erscheint, erzeugt langfristig eine Leere in unserer Seele. Pornografie ist eine solche Ersatzbefriedigung, die nicht wirklich das zu Grunde liegende Bedürfnis stillt - im Gegenteil, oft wird es dadurch langfristig nur schlimmer.

Jetzt geht es darum herauszufinden, welches „Loch“, welches Bedürfnis wir mit Pornografie überdecken wollen. Wenn wir das wissen, dann können wir gezielt daran gehen, dieses Bedürfnis auf gute und nachhaltige Weise zu stillen. Damit entziehen wir nicht nur der Pornografie den Nährboden , sondern bekommen auch ein erfüllteres und ausgeglicheneres Leben..

Das eigene Verhaltensmuster durchschauen und den Grund erkennen

  • In was für Situationen werde ich versucht?
  • Welche Leere will ich durch den Pornokick füllen?
  • Welche Sehnsüchte stecken dahinter? Einsamkeit? Ungeliebtsein? Anerkennung?
  • Warum fülle ich die nicht mit den normalen dafür vorgesehenen Dingen, z.B. menschliche Wärme durch Freunde?
  • Was für Dinge liegen in meiner Entwicklung/Kindheit, die hier Auslöser sein können?
  • Wie war meine Vaterbeziehung? Habe ich Liebe und Anerkennung von ihm bekommen? Auch körperlich?
  • Oder wurde ich missbraucht?
  • Habe ich schon einmal nachgedacht, dazu eine Therapie oder Seelsorge zu machen?

 

Gleichzeitig geht es darum, ein Gegenprogramm zu schaffen, einen Ausgleich, der das Bedürfnis gar nicht mehr erst aufkommen lässt:

  • Gute Gemeinschaft mit anderen
  • Gute, fruchtbare und verantwortliche Mann-Frau-Beziehungen
  • Sportlicher Ausgleich
  • Gute und tiefe Freundschaften mit anderen Männern
  • Gelebte Spiritualität

 

Weitere Informationen zum Thema findet Ihr hier. Vergesst darüber aber nicht, diese hier vorgestellten 3 Schritte so auch umzusetzen. Die Frage für den Erfolg Eurer Bemühungen ist nämlich nicht, wie viel Infos Ihr gelesen oder überfolgen habt, sondern wie viel Ihr davon umgesetzt habt!

Grundsätzlich gilt: Wer ein paar Tage, Wochen oder Jahre frei von Pornografie ist, kann sich dennoch nicht sicher sein, morgen nicht schon wieder reinzufallen. Deshalb: Wer stehe, der sehe zu, dass er nicht falle! Wir wollen langfristig frei bleiben, die Leere mit Neuem füllen.

Wenn wir es geschafft haben, langfristig frei zu sein, dann können wir überlegen, wie wir anderen helfen können: Indem wir das Thema ansprechen, sie als Rechenschafts-Partner begleiten oder indem wir für den Erhalt von Websiten wie dieser Spenden – denn ohne Spenden von anderen würdest Du jetzt auch nicht diesen Text lesen können, der Dir mit den geballten Erfahrungen anderer hilft, selbst frei von Pornografie zu sein.

Weitere Informationen für diejenigen, die mit Gott unterwegs sind

Phil Pöschl rät: "Als nächsten Schritt würde ich empfehlen, anzufangen, mit Gott zu reden und sich herausfordern zu lassen, dass Gott einem zeigt, was im eigenen Leben vielleicht daneben gegangen ist, was das Thema Sexualität anbelangt.

Und wir haben erlebt: Gott kann die größten Verletzungen heilen und die tiefste Sehnsucht stillen. Das ist eine Sache, die man mit einem erfahrenen christlichen Seelsorger angehen soll und was nicht von heute auf morgen geht. Eine gute Anlaufstelle ist da zum Beispiel der christliche Verein Weißes Kreuz."

Weiterführende Hilfen für Christen findest Du hier.

 

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